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Copilot in Excel nutzen: Anleitung und 10 Prompt-Beispiele

2. September 2026 · Von Elias Peters
Mitarbeiterin arbeitet mit einer Excel-Tabelle am Bildschirm
Inhalt dieses Artikels
  1. 1. Voraussetzungen: Was Copilot in Excel braucht
  2. 2. Wo Copilot in Excel sitzt und wie der Bereich funktioniert
  3. 3. Formeln und Analysen: 10 Prompt-Beispiele für Copilot in Excel
  4. 4. Wann Copilot passt und wann die klassische Excel-Funktion
  5. 5. Grenzen, Datenschutz und Tenant-Grenzen
  6. 6. Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden
  7. 7. So führen Sie Copilot in Excel im Team ein
  8. 8. Fazit

Copilot in Excel nutzen: Anleitung und 10 Prompt-Beispiele

Kurz zusammengefasst: Copilot in Excel setzt eine lizenzierte Erweiterung von Microsoft 365 voraus, und die Datei muss mit aktivem AutoSpeichern in OneDrive oder SharePoint liegen. Sind die Daten als formatierte Tabelle mit Kopfzeile angelegt, erzeugt Copilot Formeln für neue Spalten, schlägt Auswertungen und PivotTables vor, legt Diagramme an und hebt Zeilen hervor, sortiert oder filtert sie. Jedes Ergebnis bleibt ein Vorschlag und muss geprüft werden.

In fast jeder Abteilung liegt eine Excel-Datei, die zu wichtig ist, um sie zu ignorieren, und zu unübersichtlich, um sie schnell zu verstehen: eine Kostenübersicht mit tausenden Zeilen oder eine Auswertung, die jemand vor drei Jahren gebaut hat. Wer damit arbeitet, verbringt die erste Zeit mit Suchen statt mit Analyse. Welche Spalte bedeutet was, wo stecken die Ausreißer, welche Formel liefert diese Summe?

Genau dort setzt Copilot in Excel an. Er ersetzt kein Excel-Wissen, verkürzt aber den Weg von der Frage zur ersten Antwort. Wichtig ist, die Voraussetzungen zu kennen und zu wissen, wo die klassische Funktion besser passt. Die Prompt-Grundlagen finden Sie in unserer Sammlung mit 20 Copilot-Prompt-Vorlagen für den Arbeitsalltag.

Voraussetzungen: Was Copilot in Excel braucht

Die meisten Fehlversuche scheitern nicht am Prompt, sondern an der Umgebung. Vier Punkte müssen stimmen.

1. Lizenz. Copilot in Excel ist in den gewöhnlichen Microsoft-365-Plänen nicht enthalten. Microsoft nennt als Voraussetzung ein kommerzielles Microsoft 365 Copilot-Abonnement, das pro Nutzer zusätzlich lizenziert wird. Ein Teil der Funktionen steht laut Microsoft auch Plänen zur Verfügung, die für Copilot Chat berechtigt sind. Klären Sie das vor dem ersten Test.

2. Speicherort und AutoSpeichern. Copilot in Excel arbeitet mit Dateien im Format XLSX, XLSB oder XLSM, die in OneDrive oder SharePoint gespeichert sind und bei denen AutoSpeichern eingeschaltet ist. Eine Datei auf dem lokalen Laufwerk oder auf einem Dateiserver reicht nicht.

3. Datenformat. Copilot erwartet eine erkennbare Struktur. Am zuverlässigsten funktioniert eine formatierte Tabelle: eine einzelne Kopfzeile mit sprechenden Spaltennamen, darunter Zeile für Zeile die Daten, ohne verbundene Zellen, Leerzeilen oder Zwischensummen im Datenbereich. Markieren Sie Ihre Daten und wählen Sie auf der Registerkarte Start die Option Als Tabelle formatieren, oder drücken Sie Strg + T.

4. Berechnungsmodus. Änderungen führt Copilot nur aus, wenn die Berechnung auf Automatisch steht. Die Einstellung liegt auf der Registerkarte Formeln unter Berechnungsoptionen. In großen Modellen ist sie oft manuell gesetzt, dann bleibt Copilot beim Bearbeiten stumm.

Ablauf bis zum geprüften Ergebnis So arbeiten Sie mit Copilot in Excel Datei ablegen Als Tabelle formatieren Copilot öffnen Prompt eingeben OneDrive oder SharePoint Strg + T Symbol im Excel-Fenster Spalte und Ziel benennen Ergebnis prüfen Formel und Zahlen ansehen AutoSpeichern muss aktiv sein, sonst fehlt die Schaltfläche.
Die ersten zwei Schritte entscheiden über die Verfügbarkeit.

Wo Copilot in Excel sitzt und wie der Bereich funktioniert

Microsoft hat die Position der Schaltfläche mehrfach verändert. In aktuellen Versionen finden Sie das Copilot-Symbol direkt im Excel-Fenster, in vielen Builds unten rechts. In manchen Versionen liegt zusätzlich eine Copilot-Schaltfläche rechts auf der Registerkarte Start. Sehen Sie beides nicht, prüfen Sie Lizenz, Version und Speicherort.

So starten Sie:

  1. Öffnen Sie die Arbeitsmappe aus OneDrive oder SharePoint und prüfen Sie, dass AutoSpeichern aktiv ist.
  2. Klicken Sie in eine Zelle innerhalb Ihrer Daten. Copilot bezieht sich auf den Bereich, in dem der Cursor steht.
  3. Klicken Sie auf das Copilot-Symbol. Rechts öffnet sich ein Bereich mit Eingabefeld und Vorschlägen.
  4. Formulieren Sie Ihre Anfrage. Nennen Sie Spalten mit dem Namen aus der Kopfzeile, nicht mit dem Buchstaben.
  5. Prüfen Sie den Vorschlag und übernehmen Sie ihn erst danach. Bei Formeln zeigt Copilot die Formel, bevor die Spalte entsteht.
  6. Passt etwas nicht, schreiben Sie eine Folgeanweisung statt eines neuen Prompts. Copilot behält den Kontext.

Formeln und Analysen: 10 Prompt-Beispiele für Copilot in Excel

Ein Muster zieht sich durch alle folgenden Prompts: Nennen Sie das Ziel, die Spalten und das gewünschte Format. Passen Sie nur die Spaltennamen an.

Formeln erzeugen und erklären lassen

Der häufigste Einstieg ist eine neue Spalte. Formulieren Sie die Rechnung in normaler Sprache, Copilot zeigt die Formel.

Füge eine neue Spalte mit dem Namen “Marge in Prozent” hinzu und berechne darin für jede Zeile die Marge aus den Spalten Umsatz und Einkaufspreis. Runde auf eine Dezimalstelle und formatiere die Spalte als Prozentwert.

Genauso nützlich ist die umgekehrte Richtung, wenn Sie eine geerbte Datei verstehen müssen:

Erkläre in einfachen Worten, was die Formel in Zelle H2 berechnet, und nenne die Fehler, die auftreten können, wenn die Spalte Lieferdatum leere Zellen enthält.

Daten analysieren und PivotTables vorschlagen lassen

Für den Überblick über eine unbekannte Tabelle ist Copilot besonders stark. Er fasst zusammen, benennt Trends und markiert auffällige Werte.

Analysiere die Tabelle und gib mir die fünf wichtigsten Erkenntnisse als Aufzählung. Nenne für jede Erkenntnis die Spalten, auf denen sie beruht.

Finde in der Spalte Bearbeitungsdauer die Werte, die deutlich vom Durchschnitt abweichen, und zeige sie mit der zugehörigen Vorgangsnummer in einer Tabelle.

Erstelle eine PivotTable, die den Umsatz je Region und Quartal zeigt, mit den Regionen in den Zeilen und den Quartalen in den Spalten.

PivotTables legt Copilot in der Regel auf einem neuen Tabellenblatt an, als Startpunkt zum Anpassen. Wer PivotTables noch nie von Hand gebaut hat, erkennt einen falschen Vorschlag nicht. Die Grundlagen stehen in unserem Einsteiger-Guide zu Excel Pivot-Tabellen.

Diagramme erzeugen

Erstelle ein Liniendiagramm, das die monatliche Summe der Spalte Kosten über das ganze Jahr zeigt, und gib dem Diagramm den Titel “Kostenverlauf”.

Je klarer Sie Diagrammtyp und Achsen benennen, desto weniger müssen Sie nachbessern. Passt das Ergebnis nicht, hilft eine Folgeanweisung wie “Zeige die Werte gestapelt nach Kostenart” mehr als ein neuer Versuch.

Sortieren, filtern und hervorheben per Sprache

Das spart Zeit, weil Sie sich nicht durch Menüs klicken.

Hebe alle Zeilen hervor, in denen der Wert in der Spalte Restbudget kleiner als 5000 ist.

Filtere die Tabelle auf die Abteilung Einkauf und sortiere das Ergebnis absteigend nach der Spalte Bestellwert.

Daten bereinigen

Vor jeder Auswertung steht das Aufräumen. Lassen Sie sich die Treffer zuerst zeigen.

Prüfe die Spalte Kundenname auf doppelte Einträge und überflüssige Leerzeichen und zeige mir die betroffenen Zeilen, bevor du etwas änderst.

Erweiterte Analyse mit Python

Für Fragen jenseits der Standardfunktionen gibt es einen Modus für die erweiterte Analyse. Copilot schreibt dabei Python-Code, legt ein neues Blatt an und führt die Analyse dort aus. Voraussetzung ist, dass Python in Excel und Microsoft 365 Copilot für Ihren Tenant und Ihre Excel-Version verfügbar sind. Sie erreichen den Modus über den Vorschlag nach einer normalen Antwort oder fordern ihn direkt an.

Wechsle in den Modus für die erweiterte Analyse und untersuche, welche Spalten am stärksten mit der Spalte Kündigungsquote zusammenhängen. Erkläre das Ergebnis in zwei Sätzen.

Der erzeugte Code ist sichtbar. Wer Statistik nicht einordnen kann, übernimmt hier allerdings schnell einen Zusammenhang, der keiner ist.

Wann Copilot passt und wann die klassische Excel-Funktion

Die Faustregel: Für einmalige Fragen an unbekannte Daten ist Copilot schneller. Für alles, was reproduzierbar sein muss, bleibt die klassische Funktion die bessere Wahl.

AufgabeGeeignet für Copilot?Besser klassisch
Formel für eine neue SpalteJa, mit Erklärung prüfenKomplexe Verschachtelungen selbst schreiben
Erste Auswertung fremder DatenJa, idealSensible Zahlen manuell nachrechnen
PivotTable als Startpunkt anlegenJaFeinschliff über die PivotTable-Feldliste
Diagramm erzeugenJaFormatierung und Achsen von Hand
Zeilen hervorheben, filtern, sortierenJaBedingte Formatierung mit eigenen Regeln
Duplikate und Leerzeichen findenJa, Treffer zuerst anzeigen lassenDuplikate entfernen, Text in Spalten, GLÄTTEN
Feste Kennzahlen im BerichtswesenNeinEigene Formeln, dokumentiert und geprüft
Wiederkehrende Abläufe automatisierenNeinPower Query, Makros, Power Automate
Daten aus verknüpften ArbeitsmappenEingeschränktVerknüpfungen und Power Query
Vergleich Copilot und klassische Funktionen Copilot oder klassische Funktion? Copilot passt Klassische Funktion passt Formel für eine neue Spalte Erster Blick in fremde Daten Diagramm oder PivotTable Duplikate und Leerzeichen Formeln erklären lassen Feste Kennzahl im Bericht Vorlagen, die jeder nutzt Sehr große Datenmengen Verknüpfte Arbeitsmappen Makros und Power Query
Copilot beschleunigt den Einstieg, das Berichtswesen bleibt bei geprüften Formeln.

Grenzen, Datenschutz und Tenant-Grenzen

Die wichtigste Grenze steht in der Microsoft-Dokumentation selbst: Copilot erzeugt Vorschläge mit KI und kann dabei Fehler machen oder ungenaue Ergebnisse liefern. Microsoft empfiehlt ausdrücklich, Ergebnisse vor der Verwendung zu prüfen und Copilot nicht als Grundlage für Entscheidungen in sensiblen Bereichen wie Finanzen, Recht oder Medizin zu nutzen. Copilot rechnet also nicht “sicher”, sondern schlägt eine Rechnung vor.

Dazu kommen praktische Grenzen. Sehr große Tabellen werden träge oder liefern nur teilweise Antworten. Unsaubere Daten führen zu unsauberen Ergebnissen: verbundene Zellen, Zahlen als Text, mehrere Kopfzeilen oder Zwischensummen bringen jede Analyse durcheinander. Standardmäßig arbeitet Copilot mit den Daten Ihrer Arbeitsmappe, Werte aus anderen Quellen kennt er nur bei bestehender Datenverbindung. Neuere Versionen können zusätzlich Daten aus dem Web einbeziehen, das ist aber nicht in jedem Tenant aktiv. VBA-Makros schreibt Copilot nicht. Microsoft weist außerdem darauf hin, dass die Modelle überwiegend mit englischsprachigen Quellen trainiert wurden und die Qualität in anderen Sprachen abweichen kann.

Beim Datenschutz gilt: Microsoft 365 Copilot arbeitet innerhalb Ihres Tenants und respektiert bestehende Berechtigungen. Nutzer sehen über Copilot nichts, worauf sie nicht ohnehin Zugriff hätten, und die Inhalte werden nicht zum Training öffentlicher Modelle verwendet. Der kritische Punkt liegt woanders: Copilot macht zu großzügige Freigaben sichtbar. Liegt eine Personalliste in einer breit freigegebenen Bibliothek, fällt das erst auf, wenn jemand danach fragt. Prüfen Sie Berechtigungen vor dem Rollout.

Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden

Der Bereich ist nicht als Tabelle formatiert. Bei einer losen Ansammlung von Zellen erkennt Copilot nicht, was Kopfzeile und was Wert ist. Die Antworten klingen dann plausibel und beziehen sich auf falsche Spalten. Vorher Strg + T kostet fünf Sekunden.

Der Prompt ist zu vage. “Analysiere die Daten” liefert eine allgemeine Zusammenfassung. Nennen Sie das Ziel, die Spalten und die gewünschte Form der Antwort. Der Unterschied ist derselbe wie bei allen Copilot-Anwendungen, deshalb lohnt der Blick in die Prompt-Vorlagen, bevor Sie sich über schwache Ergebnisse ärgern.

Spalten werden mit Buchstaben angesprochen. “Rechne Spalte D mal Spalte F” ist unzuverlässig, weil sich Spalten verschieben. Verwenden Sie die Namen aus der Kopfzeile.

Das Ergebnis wird ungeprüft weitergegeben. Der teuerste Fehler. Machen Sie zur Regel: Jede erzeugte Formel wird an mindestens zwei Zeilen von Hand nachgerechnet, bevor sie in einen Bericht wandert.

Alle Änderungen landen in der Originaldatei. Copilot bearbeitet die Arbeitsmappe direkt, AutoSpeichern ist aktiv. Wer experimentiert, arbeitet an einer Kopie.

So führen Sie Copilot in Excel im Team ein

Lizenzen zu verteilen ist kein Rollout. Ohne Anleitung probieren Mitarbeitende zwei Prompts und öffnen den Bereich nie wieder. Vier Schritte haben sich bewährt:

  1. Pilotgruppe bilden. Fünf bis zehn Personen aus den Bereichen, die täglich mit Tabellen arbeiten, etwa Controlling oder Einkauf. Wichtig ist echte Arbeit an echten Daten.
  2. Datenqualität vorbereiten. Vor der Lizenzvergabe die zentralen Arbeitsmappen aufräumen: eine Kopfzeile, keine verbundenen Zellen, Zahlen als Zahlen. Das entscheidet über die Akzeptanz mehr als jede Schulung.
  3. Prompt-Bibliothek aufbauen. Eine gemeinsame Liste bewährter Prompts, gegliedert nach Aufgabe, gepflegt von der Pilotgruppe. Am besten in Microsoft Lists oder auf einer SharePoint-Seite.
  4. Regeln für vertrauliche Daten festlegen. Halten Sie schriftlich fest, welche Daten ausgewertet werden dürfen und wer Ergebnisse vor der Weitergabe prüft. Das beantwortet die Fragen, die aus dem Betriebsrat ohnehin kommen.

Wie sich das in einen größeren Einführungsplan einordnet, beschreibt unser Leitfaden zur Einführung von Microsoft Copilot.

Für die Schulung gilt: Kurze Lektionen zu einzelnen Aufgaben funktionieren besser als ein langer Termin, weil Mitarbeitende genau dann nachsehen, wenn die Frage auftritt. Die Schritte aus diesem Artikel finden Sie als Video-Lektionen im Kurs Microsoft Copilot auf m365-kurs.de, unter anderem zu Lizenzfragen und zum Formulieren guter Prompts. Wollen Sie parallel die Excel-Grundlagen stärken, finden Sie die passenden Kurse in der Übersicht aller Kurse.

Fazit

Copilot in Excel nimmt Ihnen den Einstieg in unbekannte Daten ab: eine Formel für eine neue Spalte, eine erste Auswertung, ein Diagramm, ein Blick auf die Ausreißer. Voraussetzung sind die passende Lizenz, die Datei mit aktivem AutoSpeichern in OneDrive oder SharePoint und Daten als Tabelle mit klarer Kopfzeile.

Was Copilot nicht abnimmt, ist die Verantwortung für das Ergebnis. Jede Formel bleibt ein Vorschlag, jede Analyse ein Startpunkt. Teams, die das von Anfang an so behandeln und eine gemeinsame Prompt-Sammlung pflegen, holen deutlich mehr heraus als Teams, die nur Lizenzen verteilen. Und wer die klassischen Excel-Funktionen beherrscht, erkennt einen falschen Vorschlag sofort.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Copilot in Excel?

Copilot in Excel ist in den gewöhnlichen Microsoft-365-Plänen nicht enthalten. Unternehmen lizenzieren Microsoft 365 Copilot als Add-on pro Nutzer. Laut Microsoft steht ein Teil der Excel-Funktionen auch Nutzern zur Verfügung, deren Plan für Copilot Chat berechtigt ist. Prüfen Sie im Microsoft 365 Admin Center, was Ihre Lizenz abdeckt.

Warum sehe ich die Copilot-Schaltfläche in Excel nicht?

Typische Gründe: Die Lizenz ist dem Konto nicht zugewiesen, die Excel-Version ist zu alt, die Datei liegt lokal statt in OneDrive oder SharePoint, oder AutoSpeichern ist ausgeschaltet. Copilot in Excel arbeitet mit Dateien im Format XLSX, XLSB oder XLSM in OneDrive oder SharePoint bei aktivem AutoSpeichern. Mit nicht gespeicherten Dateien funktioniert sie nicht.

Funktioniert Copilot in Excel auch im Browser und mobil?

Copilot in Excel steht in der Desktop-App und in Excel im Web zur Verfügung, weil die Datei ohnehin in OneDrive oder SharePoint liegen muss. In den mobilen Apps ist der Funktionsumfang geringer. Für Formeln und Analysen sind Desktop oder Browser die bessere Wahl, weil Sie das Ergebnis dort in der Tabelle nachvollziehen.

Was ist der Unterschied zwischen Copilot in Excel und dem Copilot-Chat im Browser?

Der Copilot-Chat im Browser kennt Ihre Arbeitsmappe nicht und kann keine Zellen ändern. Er eignet sich für allgemeine Fragen, etwa nach dem Aufbau einer Formel. Copilot in Excel arbeitet direkt auf den Daten der geöffneten Datei, ergänzt Spalten mit Formeln und legt Diagramme an.

Kann Copilot in Excel Makros oder VBA schreiben?

Nein. Copilot in Excel ist nicht dafür gedacht, VBA-Makros zu erzeugen oder aufzuzeichnen. Für wiederkehrende Abläufe bleiben Makros, Power Query oder Power Automate der richtige Weg. Copilot hilft beim Auswerten und Erklären von Daten.

Sind meine Excel-Daten sicher, wenn ich Copilot nutze?

Microsoft 365 Copilot arbeitet innerhalb Ihres Microsoft-Tenants und im Rahmen der Berechtigungen, die der Nutzer ohnehin hat. Die Inhalte werden nicht zum Training öffentlicher Modelle verwendet. Wichtig ist die andere Seite: Copilot macht bestehende Berechtigungsfehler sichtbar. Räumen Sie Freigaben vor dem Rollout auf.

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