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SharePoint vs. OneDrive: Was ist der Unterschied?

20. Februar 2026 · Von Elias Peters · Aktualisiert 24. Mai 2026
SharePoint vs. OneDrive im Büroalltag

SharePoint vs. OneDrive: Was ist der Unterschied?

Es ist die wohl am häufigsten gestellte Frage in Microsoft 365 Schulungen: “Was ist eigentlich der Unterschied zwischen SharePoint und OneDrive?” Und sie ist absolut berechtigt. Beide Plattformen speichern Dateien in der Cloud, beide gehören zu Microsoft 365, und auf den ersten Blick scheinen sie dasselbe zu tun. Doch der Schein trügt.

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen Microsoft 365 einsetzen, ist es entscheidend, dass Ihre Mitarbeitenden verstehen, wann sie OneDrive und wann sie SharePoint nutzen sollten. Falsche Nutzung führt zu doppelten Dateien, unklaren Zugriffsrechten und letztlich zu Frustration im gesamten Team. In diesem Artikel erklären wir Ihnen beide Dienste verständlich, zeigen die wichtigsten Unterschiede auf und geben Ihnen eine klare Entscheidungshilfe an die Hand.

OneDrive erklärt: Ihre persönliche digitale Aktentasche

Stellen Sie sich OneDrive wie eine digitale Aktentasche vor, die nur Ihnen gehört. Es ist Ihr persönlicher Cloud-Speicher innerhalb von Microsoft 365. Jeder Benutzer mit einer Microsoft 365 Lizenz erhält automatisch ein eigenes OneDrive mit in der Regel 1 TB Speicherplatz.

Was macht OneDrive besonders?

OneDrive ist der Ort, an dem Sie Ihre eigenen Dateien ablegen — Entwürfe, persönliche Notizen, Arbeitsdokumente, an denen zunächst nur Sie arbeiten. Es funktioniert ähnlich wie der klassische “Eigene Dateien”-Ordner auf Ihrem Computer, nur dass die Daten sicher in der Microsoft Cloud gespeichert sind.

Der grosse Vorteil: Sie können von überall auf Ihre Dateien zugreifen — vom Büro-PC, vom Laptop unterwegs, vom Tablet zu Hause oder sogar vom Smartphone. Die Synchronisation erfolgt automatisch im Hintergrund. Wenn Sie auf Ihrem Laptop eine Datei bearbeiten, ist die aktuelle Version wenige Sekunden später auch auf all Ihren anderen Geräten verfügbar.

Wichtige Funktionen von OneDrive

  • Automatische Synchronisation: Dateien werden über alle Geräte hinweg synchronisiert.
  • Persönlicher Tresor: Ein besonders geschützter Bereich für sensible Dokumente wie Ausweiskopien oder vertrauliche Unterlagen.
  • Versionsverlauf: OneDrive speichert automatisch frühere Versionen Ihrer Dateien. Wenn Sie versehentlich etwas löschen oder überschreiben, können Sie zur vorherigen Version zurückkehren.
  • Teilen auf Anfrage: Sie können einzelne Dateien oder Ordner gezielt mit Kolleginnen und Kollegen teilen, wenn es nötig ist. Die Kontrolle bleibt dabei bei Ihnen.
  • Offline-Zugriff: Markieren Sie wichtige Dateien als “Offline verfügbar”, um auch ohne Internetverbindung darauf zugreifen zu können.

OneDrive im Alltag

Ein typisches Szenario: Sie arbeiten an einem Konzept für ein neues Projekt. Der Entwurf ist noch nicht fertig und soll zunächst niemand anderes sehen. Sie speichern ihn in Ihrem OneDrive, arbeiten unterwegs im Zug daran weiter und stellen ihn fertig. Sobald der Entwurf bereit ist, teilen Sie ihn entweder gezielt mit einer Kollegin — oder verschieben ihn in den passenden SharePoint-Bereich Ihres Teams.

SharePoint erklärt: Das digitale Büro Ihres Unternehmens

Wenn OneDrive Ihre persönliche Aktentasche ist, dann ist SharePoint das gesamte digitale Büro Ihres Unternehmens. SharePoint ist eine Plattform für Zusammenarbeit, Dokumentenmanagement und Wissensorganisation auf Teamebene.

Was macht SharePoint besonders?

SharePoint stellt sogenannte Team-Websites bereit, auf denen Abteilungen, Projektgruppen oder das gesamte Unternehmen Dokumente gemeinsam verwalten können. Es geht hier nicht um persönliche Dateien, sondern um Inhalte, die einem Team, einer Abteilung oder der gesamten Organisation gehören.

SharePoint kann weit mehr als nur Dateien speichern. Es dient auch als Grundlage für Intranets, Wissensdatenbanken, Workflows und strukturierte Informationsseiten. Viele Unternehmen nutzen SharePoint als zentrale Anlaufstelle für Unternehmensrichtlinien, Vorlagen, Projektunterlagen und Nachrichten.

Wichtige Funktionen von SharePoint

  • Dokumentenbibliotheken: Strukturierte Ablage für Team-Dokumente mit Metadaten, Spalten und Ansichten.
  • Berechtigungsmanagement: Detaillierte Zugriffsrechte auf Website-, Bibliotheks- und sogar Dokumentenebene.
  • Versionierung: Automatische Versionskontrolle mit Major- und Minor-Versionen.
  • Workflows und Automatisierung: Integration mit Power Automate für Genehmigungsprozesse und automatisierte Abläufe.
  • Suchfunktion: Leistungsstarke unternehmensweite Suche über alle SharePoint-Inhalte.
  • Intranet-Funktionalität: News, Seiten und Kommunikationswebsites für die interne Kommunikation.
  • Integration mit Microsoft Teams: Jedes Team in Microsoft Teams hat automatisch eine SharePoint-Website im Hintergrund.

SharePoint im Alltag

Ein typisches Szenario: Ihr Projektteam arbeitet an einer Ausschreibung. Alle relevanten Dokumente — technische Spezifikationen, Kalkulationen, Vertragsentwürfe, Präsentationen — liegen in der SharePoint-Dokumentenbibliothek des Projekts. Jedes Teammitglied hat Zugriff, kann Dokumente bearbeiten und sieht immer die aktuelle Version. Wenn jemand das Team verlässt, bleiben die Dokumente an Ort und Stelle.

Die grosse Vergleichstabelle: SharePoint vs. OneDrive

KriteriumOneDriveSharePoint
ZweckPersönlicher Cloud-SpeicherTeam-Zusammenarbeit und Dokumentenmanagement
ZugriffNur der Besitzer (plus gezielt freigegebene Personen)Alle Mitglieder der jeweiligen Website oder Gruppe
Typische InhaltePersönliche Entwürfe, Notizen, individuelle DateienTeam-Dokumente, Vorlagen, Richtlinien, Projektunterlagen
BerechtigungenEinfach: privat oder gezielt geteiltKomplex: Website-, Bibliotheks- und Dokumentenebene
VersionierungJa, automatischJa, mit erweiterten Optionen (Major/Minor)
Speicherplatz1 TB pro Benutzer (Standard)1 TB + 10 GB pro lizenziertem Benutzer (Pool)
Was passiert beim Offboarding?Daten gehen verloren (sofern nicht gesichert)Daten bleiben in der Team-Website erhalten
Offline-ZugriffJa, über OneDrive-SyncJa, über OneDrive-Sync (SharePoint-Bibliotheken synchronisieren)
Intranet-FunktionenNeinJa, vollständig
Integration mit TeamsPersönlicher Bereich im ChatJeder Teams-Kanal hat eine SharePoint-Bibliothek

Wann sollten Sie OneDrive nutzen?

OneDrive ist die richtige Wahl, wenn es um Dateien geht, die nur Sie betreffen. Hier sind typische Anwendungsfälle:

1. Persönliche Entwürfe und Konzepte

Sie schreiben einen ersten Entwurf für ein Angebot, eine Präsentation oder ein Konzept. Solange die Datei nur Ihnen gehört und noch nicht reif für das Team ist, gehört sie in Ihr OneDrive.

2. Eigene Notizen und Arbeitsmaterialien

Meeting-Notizen, die nur für Sie relevant sind, Checklisten für Ihre eigene Aufgabenplanung oder persönliche Lernmaterialien — all das ist in OneDrive bestens aufgehoben.

3. Individuelle Vorlagen und Werkzeuge

Sie haben sich eine eigene Excel-Vorlage für Ihre wöchentliche Zeiterfassung gebaut? Oder ein persönliches Skript, das Ihnen die Arbeit erleichtert? OneDrive ist der perfekte Ablageort.

4. Sensible persönliche Dokumente

Für besonders vertrauliche Unterlagen bietet der OneDrive Persönliche Tresor eine zusätzliche Sicherheitsebene mit zweistufiger Authentifizierung.

5. Temporäres Teilen einzelner Dateien

Manchmal möchten Sie einer einzelnen Person schnell eine Datei zur Verfügung stellen, ohne dafür eine ganze SharePoint-Struktur aufzubauen. Mit der Teilen-Funktion in OneDrive geht das in Sekunden.

Wann sollten Sie SharePoint nutzen?

SharePoint ist die richtige Wahl, sobald Informationen für mehrere Personen relevant sind. Hier die wichtigsten Anwendungsfälle:

1. Team-Dokumente und Projektunterlagen

Alles, was einem Team gehört und von mehreren Personen bearbeitet oder eingesehen wird, gehört in SharePoint. Projektpläne, Protokolle, Berichte, Kalkulationen — all das sollte im gemeinsamen Bereich liegen.

2. Unternehmenswissen und Richtlinien

Personalrichtlinien, IT-Anleitungen, Organigramme, Qualitätshandbücher — Dokumente, die für die gesamte Organisation gelten, gehören auf eine SharePoint-Kommunikationswebsite.

3. Strukturierte Dokumentenablage mit Metadaten

Wenn Sie Dokumente nicht nur in Ordnern, sondern auch nach Kategorien, Projekten, Kunden oder Status organisieren möchten, bietet SharePoint mit seinen Metadaten-Spalten deutlich mehr Möglichkeiten als OneDrive.

4. Workflows und Genehmigungsprozesse

Rechnungsfreigaben, Urlaubsanträge, Dokumentenprüfungen — SharePoint lässt sich hervorragend mit Power Automate kombinieren, um Geschäftsprozesse zu automatisieren.

5. Intranet und interne Kommunikation

SharePoint ist die Basis für moderne Intranets in Microsoft 365. Unternehmensnews, Abteilungsseiten und Wissensportale lassen sich mit SharePoint Kommunikationswebsites professionell umsetzen.

Die goldene Regel

Wenn Sie sich unsicher sind, hilft Ihnen eine einfache Faustregel:

“Betrifft es nur mich? Dann OneDrive. Betrifft es andere? Dann SharePoint.”

Diese Regel deckt die allermeisten Situationen ab. Natürlich gibt es Grenzfälle, aber als Orientierung im Alltag ist sie Gold wert. Vermitteln Sie diese Regel in Ihrem Unternehmen, und Sie werden feststellen, dass ein Grossteil der Verwirrung verschwindet.

Häufige Fehler — und wie Sie sie vermeiden

In unseren Schulungen begegnen uns immer wieder dieselben Fehler bei der Nutzung von OneDrive und SharePoint. Hier die drei grössten Stolperfallen:

Fehler 1: Alles in OneDrive speichern

Dies ist der häufigste Fehler. Mitarbeitende speichern sämtliche Dateien — auch Team-Dokumente — in ihrem persönlichen OneDrive und teilen dann einzelne Dateien per Link. Das führt zu mehreren Problemen:

  • Abhängigkeit von einer Person: Wenn der Mitarbeitende das Unternehmen verlässt, sind die Dateien weg (oder zumindest schwer zugänglich).
  • Unübersichtlichkeit: Niemand weiss, wo die aktuelle Version liegt — beim Ersteller in OneDrive? In einer E-Mail? In einem Chat?
  • Berechtigungschaos: Jede Datei hat andere Freigaben. Es ist kaum nachvollziehbar, wer auf was Zugriff hat.

Fehler 2: Alles in SharePoint speichern

Das andere Extrem ist ebenso problematisch. Wenn persönliche Entwürfe, Notizen und Arbeitsversionen alle in SharePoint landen, wird die Team-Ablage unübersichtlich und es entstehen unnötige Benachrichtigungen für andere Teammitglieder. Nicht jede Datei muss sofort für alle sichtbar sein.

Fehler 3: Keine einheitliche Struktur

Ohne klare Vorgaben erstellt jede Abteilung ihre eigene SharePoint-Struktur. Das Ergebnis: Dokumente sind über Dutzende Websites verstreut, niemand findet etwas, und die unternehmensweite Suche liefert zu viele irrelevante Treffer. Definieren Sie frühzeitig eine einheitliche Informationsarchitektur.

Fehler 4: Berechtigungen nicht regelmässig prüfen

Insbesondere in SharePoint sammeln sich über die Zeit Berechtigungen an, die längst nicht mehr aktuell sind. Ehemalige Projektmitglieder haben noch Zugriff, externe Partner ebenfalls. Planen Sie regelmässige Überprüfungen der Zugriffsrechte ein.

Best Practices für Unternehmen

Damit Ihre Mitarbeitenden OneDrive und SharePoint sinnvoll nutzen, empfehlen wir folgende Massnahmen:

1. Klare Governance-Richtlinien definieren

Erstellen Sie ein einfaches Dokument, das beschreibt, welche Dateien wohin gehören. Halten Sie es kurz und verständlich — ein einseitiges PDF reicht oft aus.

2. Die goldene Regel kommunizieren

Bringen Sie die Faustregel “Betrifft es nur mich? OneDrive. Betrifft es andere? SharePoint.” in jeden Onboarding-Prozess ein. Je früher Mitarbeitende diese Logik verinnerlichen, desto besser.

3. SharePoint-Strukturen vorgeben

Definieren Sie eine einheitliche Struktur für Team-Websites: Welche Bibliotheken gibt es? Welche Metadaten werden genutzt? Welche Benamungskonventionen gelten? Eine saubere Vorlage spart langfristig viel Aufwand.

4. Schulungen durchführen

OneDrive und SharePoint sind nur dann nützlich, wenn Ihre Mitarbeitenden wissen, wie sie die Tools richtig einsetzen. Investieren Sie in regelmässige Schulungen, die praxisnah und auf Ihren Unternehmensalltag zugeschnitten sind.

5. Champions-Netzwerk aufbauen

Identifizieren Sie technikaffine Mitarbeitende in jeder Abteilung und bilden Sie diese zu internen Microsoft 365 Champions aus. Diese Multiplikatoren helfen dabei, Best Practices im Alltag zu verankern und Kolleginnen und Kollegen bei Fragen zu unterstützen.

6. Regelmässige Aufräumaktionen

Planen Sie einmal pro Quartal eine “digitale Aufräumaktion” ein. Teams überprüfen ihre SharePoint-Ablage, archivieren abgeschlossene Projekte und löschen veraltete Dateien. So bleibt die Struktur langfristig übersichtlich.

7. Microsoft Teams als Einstiegspunkt nutzen

Da Microsoft Teams im Hintergrund SharePoint nutzt, ist es oft der natürlichste Einstiegspunkt für die Zusammenarbeit. Dateien, die im Teams-Kanal geteilt werden, landen automatisch in der zugehörigen SharePoint-Bibliothek. Nutzen Sie diesen Vorteil und arbeiten Sie primär aus Teams heraus.

Zusammenfassung

OneDrive und SharePoint sind keine Konkurrenten, sondern Ergänzungen. OneDrive ist Ihr persönlicher Arbeitsbereich, SharePoint der gemeinsame Bereich Ihres Teams und Unternehmens. Wenn Sie diese Unterscheidung konsequent leben und Ihren Mitarbeitenden vermitteln, schaffen Sie die Grundlage für eine effiziente und frustfreie Zusammenarbeit in Microsoft 365.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • OneDrive = Persönlich, individuell, Ihre digitale Aktentasche
  • SharePoint = Team, Abteilung, Organisation, das digitale Büro
  • Goldene Regel: Betrifft es nur mich? OneDrive. Betrifft es andere? SharePoint.
  • Schulung ist entscheidend: Ohne Wissen über die richtige Nutzung entsteht Chaos.

Nächste Schritte: Werden Sie zum SharePoint- und OneDrive-Profi

Möchten Sie und Ihr Team den Unterschied zwischen SharePoint und OneDrive nicht nur kennen, sondern beide Plattformen souverän im Arbeitsalltag einsetzen? Dann sind unsere praxisnahen Schulungen genau das Richtige.

In unserer SharePoint Schulung lernen Sie, wie Sie Team-Websites professionell aufbauen, Dokumentenbibliotheken strukturieren und Berechtigungen sauber verwalten.

In unserer OneDrive Schulung zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren persönlichen Cloud-Speicher optimal nutzen, Dateien sicher synchronisieren und gezielt mit anderen teilen.

Beide Schulungen sind praxisorientiert, auf den deutschen Markt zugeschnitten und sofort im Arbeitsalltag anwendbar. Sprechen Sie uns an — wir finden das passende Format für Ihr Unternehmen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Hauptunterschied zwischen SharePoint und OneDrive?

OneDrive ist Ihr persönlicher Cloud-Speicher — die digitale Aktentasche, in der nur Sie Dateien ablegen. SharePoint ist die Plattform für Team-Zusammenarbeit, auf der Abteilungen und Projektgruppen gemeinsam Dokumente verwalten. Die einfache Faustregel: Betrifft die Datei nur mich, gehört sie in OneDrive. Betrifft sie andere, gehört sie in SharePoint. Diese eine Regel löst rund 90 Prozent aller Verwechslungen im Arbeitsalltag.

Was passiert mit OneDrive-Dateien, wenn ein Mitarbeitender das Unternehmen verlässt?

Standardmäßig wird das OneDrive-Konto nach einer Übergangsfrist gelöscht — typisch 30 bis 90 Tage. Wenn vorher keine Sicherung erfolgt, sind die Dateien weg. Genau deshalb gehören Team-Dokumente niemals ins OneDrive einzelner Personen, sondern in eine SharePoint-Bibliothek. Dort bleiben sie unabhängig davon, wer im Team kommt oder geht. Diesen Fehler sehen wir in Schulungen bei fast jedem Unternehmen ohne klare Governance.

Wie viel Speicherplatz habe ich in OneDrive und SharePoint?

OneDrive bietet pro Nutzer 1 TB Speicherplatz im Standard-Plan. SharePoint stellt einen gemeinsamen Pool bereit: 1 TB Grundkapazität plus 10 GB pro lizenziertem Nutzer. Bei 50 Mitarbeitenden sind das also 1,5 TB für die gesamte SharePoint-Umgebung — geteilt über alle Team-Websites. Bei hohem Bedarf lässt sich SharePoint-Speicher kostenpflichtig erweitern.

Kann ich SharePoint-Dateien offline bearbeiten?

Ja. Über den OneDrive-Sync-Client lassen sich SharePoint-Bibliotheken auf den lokalen Rechner synchronisieren. Dateien erscheinen dann im Datei-Explorer und sind auch ohne Internetverbindung verfügbar. Markieren Sie wichtige Ordner als 'Immer auf diesem Gerät behalten', damit sie wirklich offline funktionieren. Änderungen werden automatisch synchronisiert, sobald die Verbindung wieder steht.

Wann sollte ich Microsoft Teams statt SharePoint nutzen?

Die Frage stellt sich seltener als gedacht — denn jedes Team in Microsoft Teams hat automatisch eine SharePoint-Website im Hintergrund. Dateien, die in einem Teams-Kanal abgelegt werden, landen in der zugehörigen SharePoint-Bibliothek. Nutzen Sie Teams als Einstiegspunkt für die tägliche Zusammenarbeit. Für strukturierte Dokumentenablage mit Metadaten, Intranet-Seiten oder Workflows greifen Sie direkt auf SharePoint zu.

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